Ängste und Furcht (Begriffsbestimmung)
Was ist der Unterschied zwischen Furcht und Angst?
Eine Furcht ist etwas Konkretes, das der Betroffene benennen kann und mit der Benennung ist er dann auch in der Lage, sich dieser Furcht zu stellen und sie zu überwinden.
Eine Angst ist etwas Diffuses, das nicht wirklich final aus eigener Kraft bekämpft werden kann.
Eine Angst macht handlungsunfähig, eine Angst kann nur durch Hilfe von anderen überwunden werden, damit ist eine Angst eine psychologische Störung - derer man sich nicht schämen muss. Gerade weil sie so diffus ist, kann sie kaum oder gar nicht mit eigener Verstandeskraft überwunden werden.
Die meisten sogenannten Ängste sind gar keine, sondern sie sind Fürchte. Eine echte Angst ist behandlungsbedürftig, denn sie schränkt das Leben des Betroffenen und ggf. auch anderer ein.
Eine Furcht ist etwas vollkommen natürliches, sie kann intellektuell angegangen und selbst überwunden werden, bei einer Angst dagegen übernimmt das lymbische System die Kontrolle, und ab dem Augenblick hilft der eigene Intellekt beim Überwinden nicht mehr weiter.
Aufschieberitis (Begriffsbestimmung)
"Aufschieberitis" ist ein umgangssprachlicher Begriff für Prokrastination, also das chronische Aufschieben von Aufgaben. Es beschreibt ein Verhalten, bei dem man trotz besseren Wissens wichtige oder unangenehme Tätigkeiten immer wieder vor sich herschiebt, oft mit negativen Folgen für die eigene Produktivität und das Wohlbefinden.
Aussehen (das Äußere eines Menschen) (Begriffsbestimmung)
Das Aussehen = Äußere eines Menschen beschreibt sich durch sichtbare Merkmale wie Gestalt, Körperbau, Gesicht, Haare und Kleidung, die von der Größe und Hautfarbe bis hin zu Details wie Narben und Piercings reichen. Eine systematische Beschreibung erfolgt meist von oben nach unten, beginnend mit der allgemeinen Erscheinung und fortschreitend zu spezifischeren Details, und sollte beschreibende Adjektive für eine genaue Darstellung verwenden.
Authentizität (Begriffsbestimmung)
Authentizität ist eine Charaktereigenschaft, die entsteht, wenn eine Person ihr Handeln mit ihrem wahren Selbst in Einklang bringt.
Echtheit, Glaubwürdigkeit, Unverfälschtheit und Wahrhaftigkeit sind Synonyme für Authentizität.
Authentisch zu sein bedeutet also, dass Sie sich nicht verstellen, sondern so zeigen, wie Sie sind.
Durchhaltevermögen (Begriffsbestimmung)
Was ist mit Durchhaltevermögen gemeint?
Definition: Menschen mit Durchhaltevermögen setzen sich realistische oder anspruchsvolle Ziele, verfolgen diese mit Kraft und Ausdauer und geben trotz Schwierigkeiten, Hindernissen oder sogar Misserfolgen nicht auf.
Wie zeigt sich Durchhaltevermögen?
Menschen, die Durchhaltevermögen zeigen, lassen sich von schwierigen Aufgaben, Problemen und Hindernissen nicht beeindrucken und verfolgen beharrlich ein Ziel.
Synonyme Begriffe für Durchhaltevermögen sind beispielsweise Beharrlichkeit, Hartnäckigkeit, Ausdauer und Geduld.
Disziplin (Begriffsbestimmung)
Disziplin wird definiert als „das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen“.
Wer diszipliniert ist, arbeitet also auf ein bestimmtes Ziel hin, ohne sich ablenken oder davon abbringen zu lassen.
Somit bestimmt nicht der Zufall darüber, ob das Ziel erreicht wird.
Empathie (Einfühlungsvermögen) - (Begriffsbestimmung)
Empathie (Einfühlungsvermögen) ist die Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Gefühle, Motive und Absichten anderer Menschen zu erkennen, zu verstehen und nachzuvollziehen.
Sie bildet das Fundament für soziale Interaktionen, zwischenmenschliche Beziehungen und Kooperation.
Geduld (Begriffsbestimmung)
Geduld ist die Fähigkeit, schwierige Situationen, Verzögerungen oder Unannehmlichkeiten mit innerer Ruhe und Selbstbeherrschung zu ertragen, ohne mit Wut oder Frustration zu reagieren. Sie gilt klassisch als Tugend und ist psychologisch eng mit der Impulskontrolle verknüpft.
Kreativität (Begriffsbestimmung)
Kreativität ist die Fähigkeit, neue und originelle Ideen, Lösungen oder Produkte zu erschaffen. Sie beinhaltet oft das fantasievolle und unkonventionelle Denken, das Probleme auf neuartige Weise löst und sich nicht nur auf Kunst beschränkt, sondern auch in Wissenschaft, Technologie und dem Alltag eine Rolle spielt. Es wird zwischen alltäglicher und außergewöhnlicher Kreativität unterschieden.
Lebens-Freude (Begriffsbestimmung)
Lebens-Freude ist das subjektive Gefühl von Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden, das sich in einer positiven und lebensbejahenden Haltung ausdrückt. Es ist die Freude am eigenen Leben, die sich in Momenten der Begeisterung, des Erfolgs oder der Verbundenheit mit anderen zeigt. Synonyme sind Hochstimmung, Euphorie und ein tiefes Gefühl des Glücks und der Vitalität
Lebens-Zufriedenheit (Begriffsbestimmung)
Lebens-Zufriedenheit ist die subjektive, kognitive Einschätzung der eigenen Lebenssituation über einen längeren Zeitraum und ein Indikator für das persönliche Wohlbefinden. Sie entsteht durch eine Gesamtbewertung verschiedener Lebensbereiche wie Gesundheit, Arbeit, Familie, Finanzen und Freizeit. Dabei geht es nicht um die momentane Stimmung, sondern um eine reflektierte, stabile Beurteilung des eigenen Lebens.
Zufriedenheit im Leben bedeutet eine subjektive Einschätzung der eigenen Lebensqualität, die durch innere Ruhe und Ausgeglichenheit gekennzeichnet ist. Sie ist ein Zustand, in dem man mit der aktuellen Situation im Einklang ist und das Gefühl hat, dass die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen erfüllt werden, ohne ständig mehr zu verlangen. Im Gegensatz zu kurzfristigem Glück ist Zufriedenheit ein beständigeres Gefühl, das unabhängig von äußeren Umständen sein kann.
Lernbereitschaft (Begriffsbestimmung)
Lernbereitschaft ist die innere Bereitschaft und der Wille, neues Wissen zu erwerben und sich aktiv weiterzuentwickeln. Sie äußert sich in einer positiven Haltung gegenüber neuen Ideen, Feedback und Veränderungen und ist ein wichtiger Soft Skill, der für den persönlichen und beruflichen Erfolg entscheidend ist. Es geht dabei mehr um den Wunsch und die Motivation als um die tatsächliche Fähigkeit zu lernen.
Lernchance (Begriffsbestimmung)
Eine "Lernchance" ist eine Situation, die als Gelegenheit zum Lernen und zur persönlichen Weiterentwicklung genutzt werden kann. Dies können positive Umstände sein, die das Lernen fördern, aber auch Schwierigkeiten oder Fehler, die als Ausgangspunkt für tieferes Verständnis und Wachstum dienen können.
Phantasie haben (Begriffsbestimmung)
Phantasie haben, phantasievoll sein
Fantasie (oder Phantasie) zu haben bedeutet, die Fähigkeit zur schöpferischen Einbildungskraft zu besitzen, also sich Dinge, Bilder oder Szenarien vorzustellen, die nicht in der unmittelbaren Realität vorhanden sind. Es ist eine treibende Kraft des Geistes, die weit über bloße Ablenkung hinausgeht
(Persönliches) Potential (Begriffsbestimmung)
Persönliches Potenzial ist die Gesamtheit an nicht ausgeschöpften Fähigkeiten, Talenten und Charakter-Eigenschaften, die eine Person besitzt, um sich weiterzuentwickeln und Ziele zu erreichen. Das Potenzial zeigt sich in dem, was eine Person werden oder erreichen kann, und wird entfaltet, indem man Stärken erkennt, Feedback einholt, die Komfortzone verlässt und durch das Etablieren von Routinen und das Setzen von Zielen.
Resilienz (Begriffsbestimmung)
Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit, also die Fähigkeit, Krisen und schwierige Lebenssituationen ohne dauerhafte Beeinträchtigung zu überstehen. Es beschreibt die Fähigkeit, sich an Widrigkeiten anzupassen und wieder auf die Beine zu kommen, ähnlich wie ein Material nach extremer Spannung in seinen Ursprungszustand zurückkehrt. Diese Fähigkeit ist nicht angeboren, sondern kann erlernt und gestärkt werden, basierend auf inneren und äußeren Faktoren.
Schwächen (Begriffsbestimmung)
Persönliche Schwächen sind Eigenschaften, die weniger ausgeprägt sind und Ziele erschweren können, wie beispielsweise mangelnde Durchsetzungsfähigkeit, Schüchternheit oder Probleme bei der Selbstorganisation. Wichtig ist, diese Schwächen ehrlich anzusprechen und im besten Fall einen konstruktiven Lösungsansatz oder eine Entwicklungsmaßnahme aufzuzeigen, anstatt sich mit Ausreden zu verteidigen.
Soziale Intelligenz (Begriffsbestimmung)
Soziale Intelligenz ist die Fähigkeit, soziale Situationen zu verstehen, zu interpretieren und darauf angemessen zu reagieren. Sie umfasst das Hineinversetzen in andere (Empathie), das Erkennen und Verstehen von Emotionen sowie die Fähigkeit, eigene Emotionen zu steuern und effektiv zu kommunizieren. Im Berufsleben ist sie unter dem Begriff der Soft Skills wie Teamfähigkeit oder Kommunikationsfähigkeit bekannt und kann durch Übung verbessert werden.
Überzeugungen (Begriffsbestimmung)
Eine Überzeugung ist eine Idee oder ein Standpunkt, der mit einem hohen Grad an subjektiver Gewissheit für wahr gehalten wird. Sie kann sich aus Erfahrung, Wissen oder Glauben ergeben und beeinflusst Denken, Fühlen und Handeln. Überzeugungen können als feste Meinungen oder Gewissheiten betrachtet werden.
Als Überzeugung wird ein Gedankeninhalt bezeichnet, wenn daran mit einem relativ hohen Grad an subjektiver Gewissheit geglaubt wird – meist weil dafür auch eine besondere Rechtfertigung aus Erfahrung oder Prüfung gesehen wird.
Wohlbefinden (Begriffsbestimmung)
Wohlbefinden ist ein umfassendes Gefühl, das mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit ist. Es beschreibt einen Zustand der Zufriedenheit, bei dem sich eine Person körperlich, psychisch und sozial gut fühlt. Es beinhaltet positive Emotionen, die Lebens-Zufriedenheit und das Gefühl, persönliche Ziele zu erreichen, wobei eine starke soziale Einbindung und gesunde Beziehungen eine wichtige Rolle spielen.

